⇨2010

2009-12-14

Berufsgruppen evaluiert

Eine momentan wild umsich greifende Krankheit ist die Evaluation. Alles wird evaluiert, ohne Sinn und Verstand, Hauptsache man kann einen reelwertigen Skalar draufetikettieren und eine Sortierung der Prioritäten vornehmen.

Insofern freut es mich, dass das mal jemand, genauer der englische Think Tank "The New Economics Foundation" mit Alltagsjobs gemacht hat und ein - für mich wenig überraschendes - Ergebnis herausbrachte (die Metrik die da verwendet wurde ist sehr einfach und damit gut):

Cleaners 'worth more to society' than bankers - study

2009-10-17

Synthetische DNA für die Verbrecherjagd ➟ [UPDATE]

Also auch wenn ich die Welt nicht regulär lese, da aus dem Hause Axel Springer, steht dort heute ein interessanter Artikel. Interessant vor allem dann, wenn man sich mit der Materie ein wenig auskennt.

Es geht darum, Gegenstäde mit jeweils individuell synthetisierter DNA zu markieren. Was vor ein paar Jahren noch wegen der exorbitanten Kosten undenkbar gewesen wäre, ist heute dank DNA-Fließbandproduktion gangbar. Klingt im ersten Moment toll, wenn man diesen Satz liest: Gestohlene und markierte Gegenstände kann die Polizei entweder anhand der Mikroplättchen unter dem Mikroskop in wenigen Minuten oder aufwendiger mit einer Genanalyse identifizieren und den Besitzern zuordnen. Nur: Wozu soll so eine DNA-Markierung gut sein? Die meisten Gegenstäde sind ohnehin schon mit einer individuellen Seriennummer versehen. Oder zumindest einer Chargennummer.

Ganz einfach: DNA läst sich sehr einfach vervielfältigen, das Verfahren dazu nennt sich PCR. Der Prozess läuft exponentiell ab und so reicht schon ein einzelner DNA-Strang um ein eindeutiges Ergebnis zu erzielen. Das ist dann mit auch der Grund, weshalb wir, d.h. Datenschützer, die Leute vom CCC und die Piraten, so sehr gegen die Erfassung von DNA in Datenbanken Sturm laufen. Jeder hinterlässt die ganze Zeit über überall wo man entlanggeht eine deutlich nachweisbare DNA-Spur aus Hautschuppen, Schleimzellen usw.. Gleichzeitig nehmen wir bei unserem Weg durch den Alltag eine Menge DNA auf: Menschen in deren Nähe wir geraten, Gegenstände, die andere Menschen in der Hand hatten usw..

Nun erzeugt die allgegenwätige DNA ein signifikantes Hintergrundrauschen. Allerdings kann man die PCR selektiv nur für DNA ablaufen lassen, die eine bestimmten Markierungssequenz trägt. Tatsächlich funktioniert die PCR nur bei Anwesenheit solcher Primer genannten Sequenzen. Die Sache ist so gut verstanden, dass man da auch mit selbst ausgedachten Primern arbeiten kann.

Wenn es nur um die idetifizierbarkeit von Objekten ginge, wäre die Sache witzlos. Vielmehr geht es darum, an einem Verdächtigen einen DNA-Test vorzunehmen um im Rahmen dieses DNA-Tests die DNA eines gestohlenen Gegenstandes zu finden. Zum Nachweis bestimmter DNA-Sequenzen verwendet man heute sog. DNA-Chips, die funktionieren aber nur, wenn die Konzentration an gesuchter DNA hoch genug ist. Deshalb steht vor der Verwendung von DNA-Chips eine PCR.

Damit sind wir wieder beim Thema: Eine PCR geht nur in einem Labor. Und wenn man schon dabei ist, dann kann man auch gleich den genetischen Fingerabdruck des Verdächtigen mit ermitteln (wird man ohnehin machen müssen, da dies der dominante Anteil am Signal ist, welchen man zur Identifizierung der anderen DNA-Stränge maskieren will). Und ein genetischer Fingerabdruck, den man ohnehin zusammen mit Name und Adresse des Verdächtigen hat, macht sich in einer DNA-Datenbank immer noch am besten, schon aus prophylaktischen Grüden: Wer heute unschuldig ist, kann morgen immer noch zum Täter werden.

Da verwundert es dann auch nicht, am Ende des Artikels zu lesen:

Ziel des neuen Ansatzes sei weniger, Täter zu fassen, als Prävention, sagte Polizeichef Holger Münch. "Das Konzept funktioniert sehr, sehr gut, das wissen wir, und darum gehen wir offensiv damit um." Überall, wo die künstliche DNA eingesetzt werde, sollen Schilder zum Beispiel an Gebäuden darauf aufmerksam machen. Man weise potenzielle Täter also gezielt darauf hin. "Das ist der Kern der Abschreckungsstrategie", sagte Münch.

Auch sollen noch in diesem Jahr die ersten Tankstellen DNA-Duschen zum Beispiel in Türrahmen einbauen. Diese sollen per Knopfdruck oder automatisch bei einem Überfall ausgelöst werden und die Täter besprühen. Der Bremer Versuch fußt auf Vorbildern aus Großbritannien und den Niederlanden. Dort hat das Verfahren die Einbrüche in Wohnung und Autos deutlich zurückgedrängt.

UPDATE:

Die Süddeutsche hat auch einen Artikel dazu. (via Fefe).

2009-07-07

Die Mittelbayerische Zeitung, Wikipedia und der Umgang mit Kritik

Nach dem gestrigen Leserbrief an die MZ, habe ich mir heute in der Mittagspause mal die Wikipedia-Seite über dieses Blatt angesehen. Sieht ja auf den ersten Blick ganz ordentlich aus.

Aber das ist Wikipedia, da kann jeder herumändern wie er will, es sei denn, der Artikel ist gesperrt.

Also habe ich mal einen Blick in die Versionshistorie geworfen um zu sehen, ob es eine Häufung annonymer Änderungen aus einem kleinen IP-Adress-Intervall heraus gab. BINGO!

Eine IP-Adresse tritt gehäuft auf, da muss man noch nicht mal ein Streudiagram/-analyse durchführen um darauf aufmerksam zu werden: 212.77.172.151. Also mal kurz die WHOIS-Daten abgerufen:

whois 212.77.172.151
datenwolf@frigg ~
$ whois 212.77.172.151
% This is the RIPE Database query service.
% The objects are in RPSL format.
%
% The RIPE Database is subject to Terms and Conditions.
% See http://www.ripe.net/db/support/db-terms-conditions.pdf

% Note: This output has been filtered.
%       To receive output for a database update, use the "-B" flag.

% Information related to '212.77.172.144 - 212.77.172.159'

inetnum:        212.77.172.144 - 212.77.172.159
netname:        MZ-NET-AS12611
descr:          Mittelbayerischer Verlag KG
descr:          local LAN
country:        DE
admin-c:        HE1164-RIPE
tech-c:         RKOM-RIPE
status:         ASSIGNED PA
mnt-by:         RKOM-MNT
source:         RIPE # Filtered

Mittelbayerischer Verlag, das ist logischerweise der Verlag, der die Mittelbayerische Zeitung publiziert.

Zwei Änderungen sind mir besonders aufgefallen:

Zwar sind diese Versionen des Artikels uralt und in der aktuellen Version, von einem registierten Nutzer, ist der Abschnitt "Kritik" ebenfalls nicht enthalten. Doch gehört es eigentlich zum guten Ton einer Zeitung, Kritik gegenüber erhaben zu sein und nicht im Geheimen solche Aktionen durchzuziehen.

2009-07-06

Leserbrief an die Mittelbayerische Zeitung

Heute war mal wieder ein Leserbrief fällig. Die Mittelbayerische Zeitung veröffentlichte heute in ihrer Rubrik Standpunkte1 einen Artikel über die Piratenpartei, deren Bundesparteitag und die Community drum herum im Allgemeinen. Und dieser Artikel schlägt IMHO dem Faß den Boden aus. Lest ihn ruhig mehrmals durch, aber vorher die Blutdrucksenker bereitstellen! Da werden verzerrte Daten (Die am Wochenende (...) gegründete Partei - Die Piraten gibt es seit 2006 in Deutschland) munter mit billgster Polemik (Lebenserfahrungen in Schulen, Universitäten und im Beruf, so die jungen Leute Überhaupt einen mies bezahlten und befristeten Job ergattert haben, sind für viele und zu oft mit Kränkungen ihres Egos verbunden.Im Cyberspace, dem Neverland für Jedermann, der wie Michael Jackson nicht erwachsen werden will, sei die Regellosigkeit das einzige Gesetz.) und glatten Lügen ((...) von Familienministerin Ursula von der Leyen ("Zensursula") initiierte Gesetz zum Stoppen der Kinderpornografie(...) - Dieses Gesetz heißt aus gutem Grund "Zugangserschwernisgesetz" denn gestoppt wird damit rein gar nichts. Die Durchsetzung von Gesetzen wie die zur Verfolgung von Kinderpornografie sei des Teufels, weil Zensur. - Durch die Stopp-Seiten werden nicht die Verursacher verfolgt.)

Nachdem ich vorhin nichts zu tun hatte, ausser eine OpenSuSE-DVD herunterzuladen und zu brennen, habe ich einen Leserbrief zu dem Artikel geschrieben. Den ich jetzt hier veröffentliche, da ich es für unwahrscheinlich halte, dass die MZ dies tun wird.

Leserbrief an die Mittelbayerische Zeitung vom 06. Juli 2009
Sehr geehrter Herr Harald Raab,

Sind Sie ein Internetausdrucker? Wahrscheinlich, denn wenn Sie mit der Kultur des Internet und seiner Dynamik vertraut wärn, dann würden Sie nicht so viel - ich kann es leider nicht anders ausdücken - Müll schreiben, der nur so von faktischen Fehlern strotzt:

Die Piratenpartei gibt es schon seit 2006, nicht erst seit dem Wochenende. Da war der erste Bundesparteitag in Vorbereitung auf die anstehenden Bundestagswahlen, bei denen die PP antreten wird; in den alten Bundesländern mit Sicherheit, in den neuen steht und fällt es mit den letzten noch fehlenden Unterschriften. Bei der Europawahl trat die PP ebenfalls an und derschwedische Zweig erlangt dabei sogar aus dem Stand einen Sitz im Parlament.

Weiterhin setzt sich die angesprochene Petition, die letztlich über 130000 Mitzeichner fand, ausdrücklich dafür die Kinderpornographie wirksam zu bekämpfen, also die Server ausfindig zu machen, aus dem Netz zu nehmen und die Betreiber vor den Kadi zu bringen. Ursula von der Leyens Zugangserschwerungs-Gesetz stellt einfach nur Sichtblenden in's Netz. Das ist doppelt negativ: Zum einen sind dadurch illegale Inhalte nicht wirklich aus dem Netz und zum anderen besteht die ernstzunehmende Gefahr, dass die Ermittlungsbehörden sich nach dem Setzen einer Sperre darauf ausruhen und keine weiteren Ermittlungen anstoßen. Das dabei auch noch völlig legitime Inhalte unter die Räder kommen können, oder eben auch staatliche Zensur unliebsamer Meinungen möglich ist, ist ein Nebeneffekt.

Nur ein Teil der von ihnen so genannten "jungen Leute" ist noch noch so zu nennen, die meisten sind älter als 30 Jahre und auch nicht arbeitslos. Das Internet ist für diese nicht einfach nur Freizeitbescäftigung. Für viele Menschen ist es die Grundlage ihrer täglichen Arbeit. In praktisch keinem hochtechnisierten oder akademischen Feld ist es heute möglich, ohne freien Zugang zum Netz tätig zu sein. Einige Arbeitsfelder beschäftigen ausschlißlich mit dem Netz.

Und schließlich die Phrase "Hedonismus bis zum Autismus". Entschuldigen Sie bitte, aber die beiden Begriffe haben miteinander ungefähr genauso viel zu tun wie Birnen mit Autos. Egal was damit ausgedückt werden sollte, damit machen Sie sich einfach nur lächerlich.

Und falls sie den Begriff Internetausdrucker noch nicht kennen sollten: Dies sind Leute die das Internet nur von den Seiten kennen, die die Sekretärin (oder der Sekretär) zur Ansicht ausgedruckt haben. Sich darüber eine Meinung vom Netz zu bilden wäre genauso, wie wenn ein von Geburt an Blinder von der Farbe spricht.

Bislang war das Netz eher unpolitisch. Wenn sich aber innerhalb kürzester Zeit darüber eine politische Bewegung bildet, mit eigenen Slogans, einer erfolgreichen Partei, dann wäre es an der Zeit darüber nachzudenken, ob die althergebrachte Denkweise nicht doch überholt ist. Denn Demokratie bedeutet eben auch, dass wenn sich der politische Wille eines Volkes ändert, die Regierung diesem folgen muss, selbst wenn sie damit nicht einverstanden ist. Denn DAS bedeutet Demokratie. Zensur, die Implementierung von Internetsperren, Vorratsdatenspeicherung, Kriminalisierung des freien Kulturaustauschs, all dies ist vom Volk nicht gewollt. An den Politikern ist es, diese Wünsche im Rahmen des Grundgesetzes rechtsstaatlich zu implementieren. Nicht die Rechte und Wünsche der Bürger mit Füßen zu treten, wie es momentan der Fall ist.


Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Draxinger

[1] Manche Menschen haben einen geistigen Horizont mit dem Abstand 0 - das nennen sie dann ihren Standpunkt.

2009-07-0

Piraten schlagen SPD auf wahlgetwitter.de

Ich kommentier das jetzt gar nicht großartig...

Piraten schlagen SPD auf http://wahlgetwitter.de
Zum Vergrößern klicken

2009-06-25

Leserbrief an die Zeit

Heute brachte die Zeit ein Interview von Franziska Heine und Ursula von der Leyen. Doch aus irgendeinem Grund wurde in den Aufmachern von Online- und Print-Ausgabe eine unterschiedliche Wortwahl getroffen. Mehrere Blogs haben das bereits kommentiert, u.a. Fefe und UnPolitik.de.

Ich nahm mir die Sache als Anlass, einen Leserbrief an die Zeit zu schreiben, den ich auch hier veröffentliche:

Leserbrief an die Zeit vom 25. Juni 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Online-Ausgabe des Artikels mit der URL http://www.zeit.de/online/2009/26/leyen-heine-netzsperren schreiben Sie als Aufmacher: Internetaktivistin Franziska Heine und Familienministerin Ursula von der Leyen streiten über die Stoppschilder vor Kinderpornoseiten.

In der Printausgabe dagegen schreiben Sie Die Internetaktivistin Franziska Heine und Familienministerin Ursula von der Leyen streiten über das Verbot von Kinderpornografie.

Es scheint, es werden von ihnen zielgruppenselektiv Formulierungen in den jeweiligen Ausgabeformen gewählt. Angesichts der Wortwahl des Aufmachers in der Print-Ausgabe muss man Ihnen den Vorwurf stark polarisierender Meinungsmache entgegenhalten, denn die Diskussion drehte sich niemals um das Verbot von Kinderpornographie. Dies ist seit langem und richtigerweise eine schwere Straftat.

Es geht vielmehr um die Wahl der Mittel die Seitens der aktuellen Bundesregierung unter Leitung von Ursula v.d. Leyen vorrangetrieben wird. Die Aktivisten und Petenten um Franziska Heine setzen sich für die wirksame Bekämpfung von Kinderpornographie im allgemeinen ein und gegen eine Feigenblattpolitik, die versucht im Web Sichtblenden aufzustellen.

Der Aufmacher in der Print-Ausgabe dagegen scheint so formuliert worden zu sein, dass Wenig- und Nichtnutzer des Internet1 der Eindruck vermittelt wird, es könne um die die Legalisierung von Kinderpornographie gehen. Erst das aufmerksame Lesen des Artikels relativiert diesen ersten Eindruck. Ich finde, das ist schon hart an der Grenze zur Verleumdung.


Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Draxinger
1: sog. Internetausdrucker, Googlen Sie mal diesen Begriff, falls er Ihnen neu ist.

UPDATE: Nach Aussage der Zeit handelt es sich dabei um einen redaktionellen Fehler:

http://twitter.com/zeitonline/status/2323753304
Sorry für die falsche Unterzeile. Im Blatt war es zu spät, Online konnten wir sie korrigieren, daher gibt es nun zwei Versionen #Netzsperren

2. UPDATE: Mittlerweile ist auch die Antwort bei mir eingegangen.

Antwort der Zeit-Redation auf meinen Leserbrief
Liebe Leserin, lieber Leser,

danke für Ihre Zuschrift, in der Sie auf den Fehler in der Unterzeile des Gesprächs zwischen Ursula von der Leyen und Franziska Heine "Ihnen ist egal, was wir denken" (DIE ZEIT Nr. 27, Seite 4) hinweisen.

Natürlich streiten die beiden Damen nicht über ein Verbotvon Kinderpornographie im Internet, sondern über Stoppschilder vor Kinderporno-Seiten im Netz, wie sich ja auch aus dem Wortlaut des Gesprächs ergibt. Diese sinnentstellende Unterzeile ist auf ein technisches Versehen im Produktionsablauf zurückzuführen, das wir sehr bedauern.

Die Kollegen von ZEIT online haben in der Langfassung des Streitgesprächs die richtige Unterzeile gewählt, die eigentlich auch unter der Druckfassung hätte stehen müssen. Wir werden diesen Fehler in der nächsten Ausgabe der ZEIT auch noch einmal ausdrücklich korrigieren.

Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg,
Ihre ZEIT-Redaktion


Ressort Politik
DIE ZEIT

Die Aussage, dass Die Zeit diesen Fehler in der nächsten Ausgabe richtigstellen will, finde ich interessant. Wäre das auch dann geschehen, wenn nicht so viele Micro-/Blogger diesen Fauxpass in hunderten Posts der Zeit-Redaktion unter die Nase gerieben hätten?

2009-02-11

I don't get it, why people repeat making the same mistakes...

Currently I'm postprocessing a lot of scanned images from the last century. All family stuff (didn't have an idea how BIG my family was once). Anyway: A lot of pictures got imprinted some surface structure, to "enhance" their appearance. In fact all this manages to do is occluding spatial information.

It's about the same thing with the glossy TFT screens nowaday. Only that the smooth surface of those gives them stronger angular dependency and under bad lighting condidions you can't recognize things on them.

Supposedly enhancement of a photograph.

2009-02-10

Some cool picture I once saw on a webcam

A few months ago my favourite webcam showed this picture. I saved it, and forgot about it. Today, when cleaning up my homedir I stumbled upon it and thougt I should share this.

Cool webcam image of the highly illuminated olympic stadium in munich.

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